
Ab Januar 2026 wird Serbien ein neues Verkehrssicherheitsgesetz einführen, das die strengsten Strafen und Vorschriften bisher mit sich bringt. Die Änderungen betreffen nahezu alle Aspekte des Verkehrsverhaltens und zielen darauf ab, die Sicherheit zu erhöhen und Verkehrsunfälle zu reduzieren.
Für Fahrer, die Mietwagen nutzen, sowie für alltägliche Verkehrsteilnehmer ist das Verständnis dieser neuen Regeln entscheidend, um hohe Geldstrafen und zusätzliche Sanktionen zu vermeiden.
Deutlich höhere Geldstrafen
Nach dem neuen Gesetz werden niedrige Geldstrafen von 3.000 und 5.000 RSD nicht mehr bestehen.
Verstöße, die zuvor mit 3.000 RSD geahndet wurden, steigen auf 10.000 RSD, während jene mit 5.000 RSD auf 15.000 RSD erhöht werden.
Verstöße, die zuvor mit 10.000 RSD geahndet wurden, werden nun mit 20.000 RSD bestraft, und einige Vergehen, die früher als geringfügig galten, können Geldstrafen von bis zu 50.000 RSD nach sich ziehen.
Häufige Verstöße, die streng bestraft werden
Fahrer sollten besonders auf folgendes Verhalten achten:
Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts (20–30 km/h über dem Limit)
Nichteinhalten des Sicherheitsabstands zum vorausfahrenden Fahrzeug
Nichtanlegen des Sicherheitsgurts
Benutzung des Mobiltelefons während der Fahrt
Fahren mit einem Motorrad, Moped oder E-Scooter ohne Helm
Abspielen übermäßig lauter Musik, die das Hören des umliegenden Verkehrs verhindert
Nichtgewähren der Vorfahrt für in den Verkehr einfädelnde Fahrzeuge
Einige dieser Verstöße können nun Geldstrafen von bis zu 50.000 RSD sowie Strafpunkte nach sich ziehen.
Keine vergünstigten Geldstrafen mehr
Eine der wichtigsten Änderungen ist die Abschaffung der Möglichkeit zur Zahlung einer ermäßigten Geldstrafe.
Fahrer, die denselben Verstoß wiederholen, dürfen keinen reduzierten Betrag mehr zahlen, und jeder weitere Verstoß kann zu einer Erhöhung der Geldstrafe um 50% führen.
Nulltoleranz gegenüber Alkohol und Drogen
Das neue Gesetz führt deutlich strengere Strafen für das Fahren unter dem Einfluss von Alkohol oder psychoaktiven Substanzen ein, einschließlich zusätzlicher Strafpunkte.
Die Strafen werden besonders streng sein, wenn Kinder im Fahrzeug anwesend sind, einschließlich höherer Geldstrafen, Strafpunkte und verpflichtender Schutzmaßnahmen.
Beim Fahren eines Mietfahrzeugs liegt die Verantwortung für alle Verkehrsbußgelder beim Fahrer. Die Einhaltung der Verkehrsregeln ist nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch der beste Weg, um eine sichere und stressfreie Fahrt zu gewährleisten.
Unser Rat ist einfach:
Legen Sie den Sicherheitsgurt an, vermeiden Sie die Nutzung des Mobiltelefons, halten Sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen ein und fahren Sie verantwortungsbewusst.